Wein mit Ver­antwortung.

„Die Qualität entsteht im Weingarten“ – Dieser Satz ist für viele zukunftsorientierte Winzerinnen und Winzer eine unbestreitbare Wahrheit. Natürlich bestimmen nicht nur die Gegebenheiten in den Rieden die mögliche Weinqualität, doch in nachlässig behandelten Weingärten werden nur in den seltensten Fällen die Trauben für feine Weine reifen.

Im Einklang mit der Natur.

Die Geschichte des Weinbaus ist reich an Zäsuren und Wandlungen. In noch gar nicht ferner Vergangenheit (und auch heute noch in einem Geschäftsfeld, das auf uniforme Weine und hohen Output setzt) spielten Technik, Chemie, labortechnische Analysen und Winzer als alles entscheidende Weinmacher die Hauptrolle auf vermeintlich zukunftsweisenden Weingütern. Die Gewinnung von Wein sollte nach und nach aller Geheimnisse entkleidet werden. Dass dieses Projekt bei einem Naturprodukt, das Wein nun einmal ist, zu keinem überzeugenden Ende zu bringen ist, kann man seit einigen Jahren sehr gut beobachten. Immer mehr Winzerinnen und Winzer setzen stark auf die Kräfte der Natur und damit ist das Mysterium zurück im Metier des Weinbaus.

„DIE QUALITÄT ENTSTEHT IM WEINGARTEN“ – DIESER SATZ IST FÜR VIELE ZUKUNFTSORIENTIERTE WINZERINNEN UND WINZER EINE UNBESTREITBARE WAHRHEIT. NATÜRLICH BESTIMMEN NICHT NUR DIE GEGEBENHEITEN IN DEN RIEDEN DIE MÖGLICHE WEINQUALITÄT, DOCH IN NACHLÄSSIG BEHANDELTEN WEINGÄRTEN WERDEN NUR IN DEN SELTENSTEN FÄLLEN DIE TRAUBEN FÜR FEINE WEINE REIFEN.

Deshalb wird jede ambitionierte Winzerin und jeder gewissenhafte Winzer besonderes Augenmerk auf die Entwicklungen in den Weingärten legen. Dazu gehört vor allem auch die Kräfte der Natur zu erkennen, zu bewahren und bestmöglich zur Entfaltung zu bringen.

Eine Möglichkeit dazu besteht im Wirtschaften nach den Regeln des Bio-Weinbaus, der in den letzten Jahren viel Zuspruch erfahren hat. Seit der Ernte 2012 können Bio-Weingüter ihre Weine als „ökologischen Wein“ bezeichnen und das europäische Biosiegel zur Kennzeichnung verwenden. Die Verwendung des EU-Bio-Siegels und die Führung des Begriffes „Bio-Wein“ sind dabei an genaue Vorgaben geknüpft. Die Richtlinien regeln neben der Weingartenbewirtschaftung auch den Ausbau der Weine sowie die Verwendung von Zusatzstoffen. So muss auf den Konservierungsstoff Sorbinsäure verzichtet werden und Sulfit darf nur in viel geringeren Mengen dem Wein zugesetzt werden als bei der konventionellen Weinbereitung. Wer sich als Winzer dazu entschließt nach Bio-Regeln zu arbeiten, kann dies aus verschiedensten Gründen tun. Ein die Umwelt schonender Pflanzenschutz – unter Verzicht auf leicht lösliche Mineraldünger und Herbizide – wird dabei zumeist im Vordergrund stehen. Die Förderung der Gesundheit, Vitalität und Fruchtbarkeit der Böden unter Berücksichtigung von natürlichen Stoffkreisläufen und bei möglichst geringer Bodenverdichtung ist ein weiterer Aspekt, der die Bio-Weinwirtschaft auszeichnet. Diese und weitere Maßnahmen, vor allem der Verzicht auf den Einsatz von Chemie, laufen darauf hinaus, das Reifen der Trauben weitestgehend der Natur anzuvertrauen. Was nicht bedeutet, dass Bio-Winzer weniger Arbeit in ihren Weingärten hätten. Sie haben andere und oft auch anspruchsvollere Arbeit.

BEI ZAHLREICHEN BESUCHEN AUF BIO-WEINGÜTERN KONNTE „HAUPTSACHE WEIN“ FESTSTELLEN, DASS BIO-WINZER AUSSERORDENTLICH SAUBER, AKRIBISCH UND KONSEQUENT BEI DER TRAUBENSELEKTION VORGEHEN.

Diese Notwendigkeit führt dann auch sehr oft zu besonders sauberen Weinen mit klarer Aromatik, die das natürliche Potenzial von Trauben und Lagen besonders gut wiedergibt. So bringen Bio-Winzer wahrhaft naturnahe Weine in ihre Keller und Flaschen.

Dieser Art von Wein hat „Hauptsache Wein“ von allem Anfang an große Aufmerksamkeit gewidmet. Mit den Jahren ist eine sehr ansehnliche Kollektion an Weinen aus Bio-Weinbau entstanden, die in Österreich sehr wahrscheinlich die umfangreichste ihrer Art ist. Deshalb soll hier noch ein wenig näher auf den Aspekt „Bio“ im Zusammenhang mit gutem Wein eingegangen werden.

Unterwegs
mit dem
Wein­versteher.

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